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Hier können Sie Ihre Meinung, Anregungen, Kritik und Kommentare zum Lustmarsch von Bazon Brock loswerden.
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20. Dezember 2006 um 22:15
Sehr geehrter Herr Prof. Brock !
Frau von Ketteler meint, Sie wären nicht Doktor, soweit Sie wisse ! Seien Sie also vorab versichert, daß das Unterlassen der Anrede als Gebildeter Mensch nicht von mir, sondern von Frau Baronin veranlasst ist !
Nichtsdesdotrotz erlauben wir uns in liebevoller Erinnerung an einen wunderschönen Abend in der Schirn in Frankfurt am Main - bei dem es allerdings entgegen großmundiger Ankündigungen nix zu essen gab - unsere herzlichsten, aus tiefster Inbrunst geborenen
Weihnachtsgrüsse
zu übermitteln, die sich selbstverständlich einschließlich der obligaten Neujahrswünsche verstanden wissen wollen !
Weiter so, guter Mann !
Marina v. Ketteler & Peter Kronenberger
18. Dezember 2006 um 15:40
ich glaub zu wissen sie zu verstehen. danke
24. September 2006 um 10:43
sehr geehrter bazon brock,
ich bin von ihnen immer in gleichem maße angezogen und abgestoßen gewesen ! wer hält soviel gelehrsamkeit auf dauer aus ?! ihr buch “der barbar als kulturheld” ein kompendium des durchblicks, der täuschung und des schmarrens. “kritik der wahrheit” ist eine gute sache, auch eine “ästhek des unterlassens” ist hochwillkommen. wenngleich, etwas unterlassen eigentlich garnicht geht. sobald man geboren wird, ist schluss mit unterlassen….(und wer weiß schon , was sich vor der geburt nicht schon alles abgespielt hat) reines existieren ist schon zu manches zeiten eine mordsarbeit. aber ich verstehe: es wird ja unter ästhetik abgehandelt….es ist irgendwie der gleiche fehler mit dem stockhausen kunst und wirklichkeit verwechselt.
aber letztlich auch wurscht ! wie gesagt: es ist immer ein gewinn ein buch von ihnen aufzuschlagen….aber, dann klappt man es wieder zu und denkt, nein , so dramatisch-e l o q u e n t-zugespitzt kann die “welt ” dann doch nicht sein ! aber vielleicht verwechsle ich auch einfach nur die rollen: nämlich, die des künstlers und die des philosophen.
mit freundlichem gruss vom rhein
mr. chamber
18. September 2006 um 16:35
“alles konnte böck ertragen, ohne nur ein wort zu sagen;
doch wenn ihm dieses widerfuhr , so ging’s ihm wider die natur…”
herzlichst ihr wilhelm busch
p.s. leider hab’ ich lustmarsch in berlin verpasst. wie wär’s mit einer rheinwanderung im herbst. hab’ meinen hölderlin schon im rucksack !
24. Juli 2006 um 09:00
Bin zufällig auf diese überaus interessante Homepage gestoßen und habe mich mal eine Weile umgesehen. Werde in Zukunft regelmäßig hier vorbeischauen.
Alma-Maria Raible
12. Juli 2006 um 15:41
schon wieder 60 minuten bazon brock. in graz war bb beim ersten freien radio österreichs: helsinki.at
wolfram hat mir sein gespräch mit bb mitgegeben. es ist jetzt online:
http://intervention.ch/rebell.tv/bazonbrock_bei_helsinki.mp3
bis morgen in münchen!
herzlich
/sms
8. Juni 2006 um 16:53
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM GEBURTSTAG !
über eine ihrer thesen bin ich in entzückung geraten:
… dass künstler durch ihre werke, die sie hervorbringen, keine lösungen der probleme, die sie sich künstlerisch stellen, finden dürfen um sodurch dem moment des aufklärerischen suchens des modernen menschen rechnung zu tragen. bedeutet dies, dass die aufgabe des künstlers darin besteht, probleme darzustellen, deren potentiale darin liegen, sich nicht lösen zu lassen und alles andere in der nähe des totalitarismus läge ?
so habe ich sie bei ihrem vortrag in herford verstanden. gleichwohl habe ich es bei ihrem vortrag versäumt ihre publikationen käuflich zu erwerben. ich hoffe, diese gelegheit habe ich dann in berlin, worauf ich ich schon sehr freue.
t.b.,berlin
4. Juni 2006 um 11:05
lieber bazon brock!
herzliche glückwünsche zum 70. geburtstag aus berlin sendet ihnen ingo wagner.
habe die eröffnungsveranstaltung in hannover mit ihnen erleben dürfen und warte nun geduldig auf ihre ankunft in berlin, um weitere beispielgebende impulse zu erfahren.
12. Mai 2006 um 20:24
kontaktier`se mal:
wahrlich, ich sages euch:
abendländische elogelegiegal
sind wir wirklich
peri-pheri?
peri-pheri ultra!
schmand, schmand,
ist das gebilde
von menschnhand.
wer konnte,
wer kannte das -
ahnen?
besser jetzt verharren,
innehalten,
auchenblick mal,
du bist so schön.
spiel memory mit mir,
es gibt keine paare,
es gibt nur dich und mich.
fatal,
memorial,
morgens okzidental,
abends schelm-ex.
eins, zwei, drei,
der schalk geht um.
was uns nicht umbringt,
macht uns dumm!
11. Mai 2006 um 19:20
Zitaturiersen
katalogiersen
assoziiersen
hirnschmiernse
hierweisste
madreisterei
vielerlei
wissensbrei
schüssel voll schlüssel
fürn schussel mit rüssel
saugt wortschmand
zur kunstwand
reliqui religi
hört her, ich dirigi
er euch der Endzeit entgegen
allhier in europa, dem Opa
nix jungfrau vonwegen
nix stier und nix wachstum
der finger vom wachturm:
bekehrt euch zum Nonsens
als einendem Konsens
entsteigend dem Haufen
müll- was ein duft! - o Gott!
9. Mai 2006 um 09:27
Lieber Bazon Brock,
war es das “etruskische Lächeln”, das uns einte an diesem herausragend schönen Abend des 6. Mai 2006 ? … oder einfach die Tatsache, dass ein “Familientreffen” (Thorsten Hoven) nach langer Zeit uns einer gewissen Glückseligkeit teilhaftig werden läßt ? -
Möge nun die “Doppelbürste” uns helfen unsere Katharsis voranzubringen und sollte dieser Vorgang bis zu unserem Tode nicht abgeschlossen sein, so ist sie die geeignetste Grabbeigabe, die es gibt, um diesen Prozess im Jenseits fortzusetzen. Man hat so auch immer etwas zum Teilen dabei, denn schließlich wollen wir ja füreinander da sein und uns gegenseitig aus der … ziehen.
Beleben wir also die Materie mit dem Geist der Erlösung und handeln danach.
Ich danke Ihnen für den reichhaltigen und überaus gelungenen Abend und grüße Sie herzlichst,
Inken Meyn (Klandestin + Erik Barran/Elmshorn)
26. April 2006 um 20:39
WERKSAM-EN
Sein Werk sind vielerlei
Worte welche sich über
uns ergießen bisweilen
darinnen neue Textuale
sprießen lassen weil da
die Worte in Sätzen und
harten Absätzen versickern
gärtnern wir die Gassen
der Sinnigkeit jeder Welt in
alles wollender Lebensart.
——-
Alles Liebe und Gute, von Klau|s|ens, am 26.4.2006, zuvor noch in Köln am 1. “Lustmarsch” (lang) teilgenommen, 18.00 Uhr - und bei aller Erschöpfung viel gelernt. Von der Beobachtung und dem Wissen könnte Bazon viele reale Werke intelligenter Kunst realisieren - er tut es ja in seiner Ausstellung schon - aber für mehr bedürfte es der Pausen als Kontemplation Vulgaris im monozentrierten Reden und Denken. Wisse: Auch wir sind die Kunst !!! Noch viel Ausdauer für die Lustmarschtage, die da noch folgen werden. Und herzliche Grüße dem “Künstler ohne Werk”, welches doch schon existiert, zumindest in den Köpfen, nun zudem auch in visuell-totemisch-tobleronischer Schlumpf-Cosima-Erlebbarkeit.
——-
(Klau/s/ens ist Weltling und Hinterweltling in einer Person)
6. April 2006 um 20:57
hallo christian… habe in meinem blog auch noch verschiedene hinweise gemacht. (siehe unten) ! ich finde es WIRKLICH sehr wichtig auf das thema “fundamentalismus” einzugehen. gegen JEDEN fundamentalismus. und nicht nur jenen einen… you know
)
http://rebell.kaywa.com/bazonbrock/der-mensch-ist-feind-dessen.html
6. April 2006 um 15:39
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Brock !
Wir haben Sie am Dienstag letzter Woche in Frankfurt besucht, Frau Baronin v. Ketteler und ich selbst, und ich (selbst) war äusserst angetan von dem angenehmen Abend, den wir mit Ihnen verbringen durften. Bei Frau Baronin war dies ohnehin ausser Frage - verehrt dieselbe Sie doch inständig, und war so sehr mit Ihrer Anhimmelung befasst bzw. beschäftigt gewesen, daß Sie kaum ein Wort herauszubringen imstande gewesen ist.
Immerhin sieht Frau Baronin v. Ketteler gut aus, und ich hoffe, Ihr Auge hat wohlgefällig auf ihrer schlanken Gestalt zu ruhen geruht.
Ich selbst sehe nicht so gut aus wie v.g. Frau Baronin, aber ich kann besser schwätzen, was ich auch getan habe; ich gestehe, daß ich es genossen habe.
Herr Professor !
Sie können sich kaum vorstellen, was es heisst, in einer Stadt wie Meiningen zu leben, in der es eine Kulturdezernentin gibt, die öffentlich äussert, daß Meiningen schon genug Kultur habe, und nicht noch mehr davon brauche ! Oder daß Kultur nicht nur mit Geld, sondern vor allem auch mit Kultur zu tun habe ! Man wundert sich kaum, daß es in dieser Stadt schon ein beträchtliches und nicht immer von Erfolg gekröntes Unterfangen ist, wenigstens mal an weisses OCB-Zigarettenpapier zu kommen !
Da freut man sich doch immer, wenn man(n) konkret erfährt, daß es Leute gibt, deren mentaler Horizont nicht vom Thüringer Wald im Osten und der Rhön im Westen eingegränzt wird (Schreibt man Gränze nun mit “e” in der Mitte oder nicht? Gibt es eine Übergangsrägelung?)
Wir jedenfalls haben einen sehr angenehmen Abend in Ihrer Gesellschaft verbracht, und würden uns freuen, Sie bald mal wieder erleben zu dürfen. Vielleicht kommen wir nach Hannover oder nach Leipzig !
Sie können aber gerne auch mal nach Meiningen kommen, wenn Sie sich von der Zivilisation mal erholen wollen - da muß man nicht nach Schwarzafrika fahren, um den Menschen in seiner ursprünglichen Beschrenktheit erleben zu können ! Meiningen reicht völlig aus, und ist seit dem Bau der A 71 fast so gut zu erreichen, wie Schwarzafrika !
Ich verbleibe
mit den inbrünstigsten Grüssen von Frau Baronin v. Ketteler
Ihr sehr ergebener
Kronenberger
1. April 2006 um 19:37
Lieber Christian Bauer,
mit Beglückung habe ich Deinen mehr als inspirierten “Spielbericht� gelesen und frage Dich nun, ob Du nicht auch Lust hättest, Deine Eindrücke von den anderen Stücken niederzuschreiben? Muß ja nicht von allen sein. Oder gab oder gibt es einen Grund, der Dich daran hindert, über etwas anderes als die “Dehnbare Puppe� zu reflektieren?
Viele weiter schöne Wort-tornados wünscht Dir
Ernst
(Le Pianist)
1. April 2006 um 11:36
also, das war schon ein verdammt starker vortrag. weiter so. mindestens die nächsten 70 jahre.
hipp, hipp. Hurra
1. April 2006 um 10:43
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